Teppicharten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Arten orientalischer Teppiche zu klassifizieren. Hier sind verschiedene Arten von Teppichen, die auf der ganzen Welt bekannt sind.

Manufaktur-Teppiche

Manufaktur-Teppiche sind in allen Ländern erhältlich und werden seit Ewigkeiten verwendet. Diese berühmten traditionellen Teppiche werden in gut organisierten Unternehmen in jeder Größe hergestellt. Seit dem 16. und 17. Jahrhundert stellen Manufakturen in Osmanen und Persien wunderschöne Teppiche her. Diese Periode führte zu Teppichen mit engeren Knoten und komplizierten Designs, die von herausragenden Künstlern gefertigt wurden. Viele Künstler begannen mit den Entwürfen, indem sie die Entwürfe in Grafiken erstellten, um den Webern zu helfen, die Einzugsknoten präzise zu übertragen.

In der Zeit nach dem 15. Jahrhundert bewegten sich die Designs und Ideen von Teppichen in viele andere Länder. Asiatische Länder wie Pakistan, Indien, die Türkei, der Iran und viele angrenzende Gebiete begannen, den Stil von Teppichen zu ändern. Daher sind in den meisten Ländern viele hochwertige Teppiche erhältlich.

Nomadische Teppiche

Man kann nomadische Teppiche als antike Teppiche bezeichnen. Diese Teppiche spielen jedoch eine wichtige Rolle in den Ländern, aus denen sie stammen. Mehrere Stämme ziehen in den Ländern Iran, Afghanistan, Pakistan und in der Nähe von einem Ort zum anderen. Während dieses Prozesses sind die Männer für die Viehzucht verantwortlich, und Frauen geben die meiste Zeit für das präzise Weben der Teppiche.

Einer der Hauptfaktoren für die Originalität dieser Teppiche ist die Veränderung der Webstühle. Wenn Stämme von Ort zu Ort wandern, müssen die Webstühle an jedem Ort aufgestellt und zerstört/abgebaut? werden. Dies führt zu Unregelmäßigkeiten im Teppich, behält aber das ansprechende Design und die Originalität. Der Hauptgrund, warum Nomadische Teppiche so berühmt sind, ist die Art und Weise, wie Generationen die Farben und Muster dieser Teppiche überliefert haben. Dies verrät viel über die Art und Weise, wie diese Menschen leben, über ihre Kultur und umliegende Gebiete.

Dorfteppiche

Viele Dorfbewohner zeigen zu Hause ihre traditionellen Fertigkeiten, um diese Dorfteppiche zu knüpfen. Diese Dorfbewohner knüpfen Teppiche mit ihren eigenen Stilen, und es gibt mehrere Unternehmen, die solche Menschen unter sich genommen haben. Im Gegensatz zu Nomaden, die Wolle in ihren kleinen Teppichen für Kette und Schuss verwenden, verwenden diese Dorfbewohner Baumwolle. Die beiden Designs sind jedoch weitgehend ähnlich. Die Größe dieser Teppiche kann bis zu 12 Quadratmeter betragen. Die Dorfbewohner verwenden feine Motive, um diese Teppiche sorgfältig zu weben, was diese Teppiche auf der ganzen Welt berühmt macht.

Designer oder zeitgenössische Teppiche

Neben orientalisch gemusterten Teppichen gibt es auf dem Markt viele Designer-Teppiche. Bei den Modetrends ändern sich diese Teppiche häufig.
Diese Designerteppiche werden aufgrund ihrer Vielseitigkeit mit den Möbeln oft in modernen Häusern eingesetzt.

verwenden, verwenden diese Dorfbewohner Baumwolle. Die beiden Designs sind jedoch weitgehend ähnlich. Die Größe dieser Teppiche kann bis zu 12 Quadratmeter betragen. Die Dorfbewohner verwenden feine Motive, um diese Teppiche sorgfältig zu weben, was diese Teppiche auf der ganzen Welt berühmt macht.

Teppich Ursprungsländer

Marokkanische Teppiche

Heller, flauschiger Flor, mit oder ohne unregelmäßig-geometrischen Zeichnungen: Wer an marokkanische Teppiche denkt, dem kommen oft als Erstes die typischen „Berberteppiche“ in den Sinn. Die groben, langflorigen Knüpfungen werden in Marokko und Tunesien gefertigt, früher auch in Algerien. Sie sind nomadischen Ursprungs. Die sogenannten Beni Ouarain sind meist cremefarben, mit symmetrischer oder asymmetrischer Linienführung, oft im Rautenmuster. Sie wirken minimalistisch und durch ihre Unregelmäßigkeiten gleichzeitig interessant und spannungsreich – und sie passen hervorragend in moderne Wohnsituationen. Deswegen gelten sie als moderne Klassikern und werden heute auch in anderen Ländern nachgeknüpft; selbst Maschinenweber haben die typischen Muster bereits aufgegriffen.

Aber Nordafrika hat noch viel mehr handgefertigte Teppiche zu bieten, und lange nicht alle sind naturfarben. Azilal-Teppiche aus der gleichnamigen Provenienz im Atlasgebirge etwa sind bekannt für ihre leuchtenden Farben. Wahre Upcycling-Teppiche sind die sogenannten Boucherouite. Hierfür schneiden die Knüpferinnen alte Kleidung und Stoffe in Streifen und fertigen daraus bunte Teppiche.

Übrigens gibt es in Marokko auch viele Flachgewebe, häufig mit gemusterten Streifen.

Chinesische Teppiche

Drachen, Fu-Hunde, Lotos- und Kirschblüten: Das sind typische Musterelemente traditioneller chinesischer Teppiche. Bevorzugte Farben: viele Blautöne, Gelb, Goldbeige und Creme. Alte chinesische Teppiche sind eher „fleischig“, also dicker, und verfügen oft über eine Reliefschur, die die Motive plastisch hervorhebt. Die Teppiche wurden aus Wolle, aber auch aus Seide geknüpft, schließlich begann die Seidengewinnung vor Jahrtausenden in China. Die kaiserlichen Höfe förderten lange Zeit die Knüpfkunst ganz besonders. Bestimmte antike chinesische Teppiche sind heute begehrte Sammlerstücke und ausgesprochen wertvoll; die alten Muster werden zum Teil in Afghanistan und Pakistan nachgearbeitet.

In jüngerer Zeit – im 20. Jahrhundert – entstanden in China viele besonders fein geknüpfte Seidenteppiche mit persischen oder türkischen Mustern. So zum Beispiel auch die sehr hochwertigen sogenannten „China-Herekes“ aus reiner Seide, die von den ursprünglich türkischen Herekes nicht zu unterscheiden sind. Auch feine persische Provenienzen wie Isfahan, Nain und Täbris werden in China nachgeknüpft, ebenso französische Savonnerie-Teppiche mit Dessins aus dem französischen Barock und Rokoko.

Durch die fortschreitende Industrialisierung werden in China heute allerdings immer weniger Teppiche 

Indische Teppiche

Indien ist ein Land mit langer Teppichknüpf-Tradition. Trotzdem werden dort heute nur noch wenige Teppiche mit traditionell indischen Mustern hergestellt. Stattdessen entstehen hier bevorzugt Auftragsarbeiten für den internationalen Markt. Heute sind das in erster Linie moderne Designteppiche oder Teppiche im „Fusion Stil“, die traditionelle Muster mit aktuellen Tönen und Designelementen kombinieren. Dabei wird in erster Linie Schurwolle verarbeitet, aber auch viel glänzende Viskose, außerdem Pflanzenfasern und Seide.

Besonders stark ist Indien auch in Sachen Flachgewebe aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Jute. „Dhurries“ heißen die Teppiche ohne Flor, die es sowohl in fröhlichen Farben gibt als auch in verschiedenen Naturtönen, oft auch einfarbig und mit Struktur. Und Indien ist groß in Sachen Handloom: halbmechanisch gewebte Teppiche mit Flor, die anfangs eher schlicht einfarbig oder gestreift gehalten waren. Inzwischen wurde die Technik weiterentwickelt, und kleine Musterelemente sind möglich.

Im 20. Jahrhundert wurden vor allem Teppiche mit traditionellen persischen Mustern nachgeknüpft. Dabei stellte man den Provenienzbezeichnungen ein „Indo-“ voran, um kenntlich zu machen, dass es sich um indische Nachknüpfungen handelt, zum Beispiel Indo-Bidjar, Indo-Gabbeh oder Indo-Sarough. Zu den feinsten indischen Teppichen zählen die dünnen Kaschmir-Seidenteppiche. Sie werden ausschließlich in der Region Kaschmir  gefertigt, die zwischen Indien, Pakistan und China umstritten ist.

Antike indische Teppiche wie die frühen Mogul-Teppiche, zum Beispiel mit Blumenmuster, sind heute begehrte Sammlerstücke. Und im neunzehnten Jahrhundert entstanden in Indien sogenannte „Gefängnisteppiche“, die in großen Städten wie Agra oder Jaipur von Inhaftierten gefertigt wurden, oft aus sehr hochwertiger Wolle.

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